Qualität des niederösterreichischen Weines hervorragend
Zum mittlerweile fünften Mal, das erste Mal im
Palais Niederösterreich in Wien, fand am 23. November, die
Weintaufe "Martini trifft Jungwein" statt, bei der Landeshauptmann
Dr. Erwin Pröll die Patenschaft für einen Wein vom Weingut Johannes
Hirsch aus Kammern im Kamptal übernommen hatte. Die Segnung des
Weins, der von Pröll den Namen "Achtender" erhielt, nahm Prälat Mag.
Maximilian Fürnsinn vor.
Mit Hans Kudlichs Bemühungen um die Bauernfreiung, einem
historischen Datum auch für die Winzer, spannte Pröll dabei einen
Bogen von der Tradition des ehemaligen NÖ Landhauses zur Tradition
des Weinbaus. Er sei sehr froh, dass dabei innerhalb der letzten 15
bis 20 Jahre der Brauch der Weintaufen wieder verstärkt an Bedeutung
gewonnen habe. Der Wein entstehe ja in einer "Werkstatt unter freiem
Himmel", das Endergebnis stehe daher keineswegs von Anfang an fest.
Insofern sei die hervorragende Qualität des niederösterreichischen
Weines keine Selbstverständlichkeit, sondern das Produkt harter
Arbeit und der Kunst der Winzer, so Pröll.
Der Jahrgang 2008 wird von Experten als interessant, weil
arbeitsintensiv beschrieben, für den akribisches Arbeiten und das
Bewahren der Nerven notwendig sei. Im durchschnittlichen
Alkoholgehalt etwas geringer ausgeprägt, handelt es sich demnach um
einen sehr lagentypischen und heterogenen Jahrgang, der in den
Top-Segmenten auch Top-Weine erwarten lässt.
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